Über kfreiluga_admin

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Programm 10.3: Pflanzen im Winter

„…du grünst nicht nur zur Sommerzeit“ gilt auch für die Freiluga. Die meisten Nadelbäume aber auch einige Laubgehölze (z.B. Stechpalme/Ilex, Efeu,..) haben umgewandelte Blätter mit verschiedenen Schutzanpassungen an die kalte Jahreszeit.

In der Vorweihnachtszeit hat unser Themenschwerpunkt „O Tannenbaum?“ besonderen Reiz:

Wir lernen die Vielfalt der Nadelbäume (Fichten, Kiefern, Lärche, Tannen,..) kennen und werden zu „Tannenbaumdetektiven“. Auch ohne Zapfen erkennen wir anhand von Zweig und Benadelung, ob es sich beim heimischen Christbaum tatsächlich um einen „Tannenbaum“ oder doch eher um meine Fichte handelt.

Ebenfalls „wintergrün“ sind unsere Algen, Moose und einige Farne. „Auf die Suche nach der Dinosaurierpflanze“ begeben wir uns mit der Frage, in welcher Reihenfolge sich verschiedene Bauplantypen von Pflanzen im Laufe der Erdgeschichte durch die Evolution entwickelt haben.

Unabhängig von der Jahreszeit können wir die Formenvielfalt der heimischen und eingeführten Nadelbäume (Zapfen und Nadeln) und immergrünen Laubgewächse erleben und die Anpassungen der Blattorgane an diese Lebensweise untersuchen (z.B. Frostschutz).

Programm 9.3: Weiteres (Pflanzen- und Tierzellen, Plasmolyse, etc.)

Rein theoretisch verfügt das Schulbiologische Zentrum über alle notwendigen Ressourcen, um Programme im Bereich der Zellbiologie anzubieten. Zu nennen sind hier beispielsweise der Vergleich tierischer und pflanzlicher Zellen, Zellen der Zwiebelhaut, Zellen der Mundschleimhaut, Stärkenachweis in Kartoffelzellen, Versuche zur Plasmolyse sowie Mikroskopieren und Zeichnen der verschiedenen Mitosestadien. Wir möchten aber aus folgendem Grund davon abraten: Für Grundschulklassen ist dieses Thema noch nicht geeignet. Weiterführende Schulen verfügen über eigene Ausstattung mit Mikroskopen; so können diese Themen problemlos an der eigenen Schule durchgeführt werden. Bei Ihrem Besuch in der Freiluga sollten Sie einen Inhalt wählen, dessen Durchführung an der eigenen Schule nicht möglich ist (siehe auch Kriterien zur Entwicklung unserer Programme, Startseite der Website).

Programm 9.2: Mikroskopieren von Wassertieren (Stufen 3 bis 12)

Nachdem wir unser Material den Teichen entnommen haben, folgt die Arbeitsphase im Kursraum. Zuerst können langsam bewegliche, größere Wassertiere wie Köcherfliegenlarven mikroskopiert werden. Im zweiten Teil stehen Wasserfloh Daphnia und Hüpferling Cyclops im Vordergrund. Durch genaue Betrachtung der Atmungsorgane von Daphnia (Kiemenfüße) wird die Anpassung an den Lebensraum Wasser deutlich. Auch bei diesem Programm stehen genaue Beobachtung sowie die Anfertigung einer wissenschaftlichen Zeichnung im Vordergrund. Siehe auch Programm 2.3. „Kleinstlebewesen im Teich“.

Programm 8.4: Gesund und fit durchs Leben

In diesem Kurs wird es um drei Aspekte von Gesundheit gehen: Gesundheit durch Bewegung, Gesundheit durch Entspannung und Gesundheit durch bewusste Ernährung. Das Gelände der Freiluga eignet sich hervorragend, um Kindern und Jugendlichen Lust an der Bewegung in der Natur zu vermitteln.

Es wird zuerst ein Gelände-Trainingsparcours absolviert. Anschließend wird durch verschiedene Übungen der Aspekt der Entspannung und Naturmeditation vorgestellt und erprobt. In der Freiluga wächst eine Menge Gesundes, sei es Gemüse, Obst oder Kräuter. Von diesen kann je nach Jahreszeit im Rahmen dieses Programms eine kleine Kostprobe genommen oder ein Öl zubereitet werden. Zu guter Letzt steht die Frage im Vordergrund, wie und wo die an diesem Tag kennen gelernten Aspekte ins tägliche Leben eingebaut werden können.

Programm 8.3: Vom Getreidekeim zum Brot (Stufen 2 bis 10)

Seit Beginn der Landwirtschaft vor über 10 000 Jahren wird Getreide vom Menschen angebaut und vielfältig verarbeitet. Wie sah das Urgetreide aus, welche Möglichkeiten der Verarbeitung gab es früher und wie geschieht dieser Prozess heutzutage? Neben dem Kennenlernen verschiedener Getreidesorten und der Erprobung alter Techniken zur Verarbeitung wird auch ein Brot gebacken und am Ende des Tages eine kleine Kostprobe genommen.

Programm 8.2.: Kräutern auf der Spur

Im Frühling, Sommer und Herbst duftet es herrlich in der Freiluga. Einjährige Pflanzen und Stauden haben sich prächtig entwickelt. Kennt ihr die Namen einiger Kräuter? Wir pflücken Blätter, riechen an Blüten und Blättern und nehmen kleine Geschmacksproben. Wo werden die Kräuter eingesetzt? Was kann man mit ihnen alles machen? Kräuter kann man nach ihrem Nutzen für den Menschen einteilen. Es gibt zum Beispiel Küchenkräuter, die den Geschmack der Speisen verbessern und die Verdauung fördern, Heilkräuter, die bei Krankheiten die Gesundung fördern, aber auch Kräuter, die zum Färben oder früher beim Waschen eingesetzt wurden. Auch der Einsatz als Werkzeug ist möglich: die Weberkarde hat so starke Samenkapseln, dass man damit sogar Wolle kämmen kann.

Zum Programm wird einer der folgenden Schwerpunkte vereinbart:

  1. Bestimmungsbüchlein für Kräuter
  2. Heilwirkung und Würzen
  3. Duftkissen nähen

Programm 4.3: Kaninchen

Ist das Kaninchen ein geeignetes Haustier für Kinder und Jugendliche? Auch wenn wir die zahlreichen Wildkaninchen auf dem Gelände nur selten zu Gesicht bekommen, können wir anhand ihrer Grab-, Kot-, und Nagespuren wichtige Rückschlüsse auf ihre natürliche Lebensweise (Leben im Rudel, Grabtrieb, Nahrungssuche, Fluchtverhalten) ziehen. Mit dem neue Freigehege für unsere Nutzkaninchen versuchen wir dies im Rahmen einer möglichst artgerechten Haltung umzusetzen. Hier zeigt sich einerseits der hohe Aufwand und andererseits, dass die scheue Lebensweise der Fluchttiere den Bedürfnissen der meisten Kinder- und Jugendlichen (Streicheltier) eher nicht entgegenkommt.

Weitere Schwerpunkte bei diesem Thema sind die Anpassungen an ihren Lebensraum (Sinnesorgane, Zähne) und die Gemeinsamkeiten aber auch wichtige Unterschiede zum Hasen. Auch der Wandel vom Schlachtnutztier zum Haustier als Gefährten und die Vielzahl der Zuchtformen sind spannende Themenfelder.

Programm 4.2: Das Haushuhn

Das Haushuhn hat – im Gegensatz zum Kaninchen – seinen Charakter als Nutztier (Eier und Fleisch) behalten. Neben der gewerblichen Haltung nimmt auch die private Hühnerhaltung zu.

In der Freiluga gibt es derzeit zwei Gruppen unterschiedlicher Hühnerrassen mit je einem Hahn und mehreren Hennen. Die Vielzahl der Rassen und Zwergrassen und der Wert des Erhalts dieser Vielfalt kann ein wichtiger Aspekt dieses Themas sein.

Eine Besonderheit bei Hühnervögeln sind die zahlreichen sichtbaren Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen (Geschlechtsdimorphismus). Hier eröffnet sich ein spannendes Feld für Wortschatzarbeit (Kamm, Kehllappen, Sporn/Sporen, sichelförmige Schwanzfedern, Prachtgefieder, krähen, gackern,..) in Verbindung mit der Beobachtungsgabe der Schüler/innen. Kräht der Hahn übrigens in allen Sprachen „Kikeriki?“

Wir beobachten natürliche Verhaltensweisen (Scharren, Aufbaumen, Picken, Hacken, Sandbaden, ..), die Rangordnung innerhalb der Gruppe und die Vielfalt der Nahrung (Daraus ziehen wir Rückschlüsse und bewerten Haltungsformen und Nutzungsweisen hinsichtlich ihrer Artgerechtheit – und können auch unseren eigenen „Einkaufs- und Ernährungsstil“ bezüglich Eiern und „Chicken-Produkten“ besser einordnen.

Mit etwas Glück finden wir im Stallbereich frisch gelegte Eier unterschiedlicher Farben und Größen und ganz ohne Ziffern und Balkencodes. Vielleicht ist das Ei sogar noch warm? Mit etwas Salz und vielleicht Schnittlauch kann daraus – gut gekocht – eine kleine Kostprobe für die Schüler/innen werden.

Programm 3.3: Pflanzen in Wald und Wiese

Sie möchten die Chance nutzen und eine bestimmte Pflanzengruppe genauer untersuchen? Sie möchten genauer auf Fortpflanzung, Systematik, Morphologie oder Evolution der Pflanzen eingehen? Dann sehen Sie sich die folgende Liste an und wählen einen dieser Schwerpunkte aus.

  1. Heimische Laub- und Nadelbäume
  2. Laubbäume
  3. Nadelbäume
  4. krautige Pflanzen der Wiese
  5. Aufbau der Blüte
  6. Blütenökologie/Bestäubungstricks der Pflanzen
  7. Pflanzenfamilien
  8. Pflanzenevolution „Auf der Suche nach der Dinosaurierpflanze“ Alge, Moos, Farn, Nacktsamer, Bedecktsamer

Programm 3.2: Lebensraum Wiese

Auf Wiesen vorkommende krautige Pflanzen dienen gleichzeitig vielen Tierarten als Nahrungsquelle oder Lebensraum. Wir werden einige typische Vertreter kennen lernen und begeben uns auf die Suche nach den ganz kleinen Bewohnern der Wiese. Auch unterirdisch kann so Einiges los sein. Dieses Programm eignet sich als Einstieg in die Unterrichtsreihe und ist buchbar vom späten Frühjahr bis zu den Herbstferien.  Als Schwerpunkt kann eine Tier- oder Pflanzengruppe ausgewählt werden, mit der wir uns näher beschäftigen.

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