Über kfreiluga_admin

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Modern, informativ, responsive: Unsere neue Website ist online

Wir freuen uns sehr, Sie auf unsere neugestaltete Website hinzuweisen: ein neues Design sowie mehr Information zum schulbiologischen Zentrum der Freiluga. Aber machen Sie sich am besten selbst ein Bild!

Haben Sie weitere Fragen zum schulbiologischen Zentrum? Wit helfen gerne:

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Programm 3.4: Tiere in Wald und Wiese

Auf dem Gelände der Freiluga sind Vertreter der verschiedensten Tiergruppen zu finden. Die Schülerinnen und Schüler begeben sich selbst auf die Suche, entdecken Spuren oder die Tiere selbst. Bei kleineren Tieren können diese vorsichtig eingesammelt und unter der Lupe genauer betrachtet werden. Thematisiert werden die allgemeine Lebensweise, der Zusammenhang zwischen Form und Funktion und weitere interessante Aspekte- je nachdem, was die Schülerinnen und Schüler entdecken.Allgemein
  1. Säugetriere
  2. Vögel
  3. Schnecken
  4. Regenwürmer
  5. Spinnen
  6. Insekten
  7. Tiere der Laubstreu: Humusbildung

Programm 12.3.: Kreativer Umgang und Land Art

Nicht immer kann man Schülerinnen und Schülern die Natur ausschließlich wissenschaftlich vermitteln, und viele Herangehensweisen ans Thema Natur sind fächerübergreifend angelegt. So lässt sich mit der Natur auch kreativ und spielerisch umgehen. Häufig ist eine Kombination aus Wissenschaft und künstlerischer Gestaltung sehr entspannend. Gerade im Herbst, wenn die bunten Blätter auf dem Boden liegen und viele Samen und Früchte zu finden sind, lassen sich tolle Bilder und Kunstwerke gestalten. Aktionen wie Gesichter legen, Tiere bauen oder aus den Materialien  und Fundstücken originelle Wesen entstehen lassen, erhöhen die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich auch biologisch-inhaltlich mit den Fundstücken zu befassen. Eine Kunstausstellung lässt die gesamte Gruppe an allen Werken teilhaben. Falls die Lehrkraft Fotos macht, können die Kunstwerke später in der Schule bewundert und ausgestellt werden.

Programm 12.2: Bionik

Bionik ist eine Wortverbindung aus Biologie und Technik. Wir Menschen versuchen aus Strukturen in der Natur etwas für die Entwicklung oder Verbesserung unserer technischen Konstruktionen zu lernen. Wir nehmen dabei an, dass durch die Mechanismen der Evolution (Mutation und Selektion) optimale Anpassungen von Strukturen an bestimmte Funktionen entstanden sind.

Auf dem Gelände des Freiluga können wir dafür z.B. folgende Beispiele finden und mit Lupe und/oder Mikroskop genauer untersuchen und mit ihrem technischen Gegenstück vergleichen:

1) Klettfrüchte / Klettverschluss

2) Flugfrüchte / Propeller

3) Unbenetzbare Oberflächen z.B. bei der Kapuzinerkresse (Lotus-Effekt)

4) Sollbruchstellen (Klettfrüchte/Brennhaare)

5) Spinnseide (Belastbarkeit)

Programm 10.5: Verbreitungsformen von Früchten

Kennst du den Löwenzahn? Nach der gelben Blüte bildet der Löwenzahn die „ Pusteblume“ mit lauter kleinen Fallschirmen (Flugfrucht), die der Wind weit fort trägt. Die Samen sollen sich verbreiten und gute Wachstumsbedingungen finden. Andere Pflanzen nutzen andere Möglichkeiten. So setzen einige Pflanzen mit leuchtenden Früchten und viel Fruchtfleisch auf die Verbreitung durch Tiere. Die Früchte werden gefressen und an einem anderen Ort ausgeschieden. Wieder andere Früchte sind so gebaut, dass sie sich im Fell eines Tieres verhaken und transportiert werden. Ein toller Trick!

Wir suchen uns solch spannende Früchte und untersuchen sie mit Lupe und Mikroskop. Dann können wir sie den Verbreitungstypen zuordnen.

Programm 10.2: Tiere im Winter

Der Winter ist unsere kälteste Jahreszeit. Für die Tiere wird es immer schwieriger,  Nahrung zu finden. Wir Menschen könnten es ohne warmen Mantel, Handschuhe und Mütze nicht lange draußen aushalten. Wie machen das die Tiere? Säugetiere, Insekten, Amphibien und Reptilien haben unterschiedliche Formen der Überwinterung entwickelt. Einige bekommen ein dickes Winterfell, andere Tiere suchen sich einen geeigneten Platz und halten Winterruhe. Viele Vögel ziehen in wärmere Gebiete,  Amphibien und Insekten fallen häufig  in eine Art Kältestarre. Welche Tiere leben eigentlich in der Freiluga und was tun sie im Winter?  An Fraß- und Kotspuren erkennen wir Ihre Aktivitäten. Es besteht die Möglichkeit, mit Schülerthermometern Messungen z.B. der Luft- und Wassertemperatur vorzunehmen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Freiluga, wenn Schnee gefallen ist, Dann kann man hier die Fährten einiger winteraktiver Tiere entdecken.

Programm 10.4: Bestimmung anhand von Knospen

Die alljährliche Herbstfärbung und der synchronisierte, vollständige Laubabwurf unserer meisten  Bäume und Sträucher sowie der Neuaustrieb im Frühjahr ist uns  seit der Kindheit vertraut. Aus botanischer Sicht stellt er eine hohe Spezialisierung dar, die aus Anpassung an den Jahreszeitenwechsel in den gemäßigten Breiten mit Frostgefahr im Winter entstanden ist (sommergrüne Laubwälder). Als Vorbereitung einer schnellen neuen Belaubung und/oder Blüte zu Beginn der neuen Vegetationsperiode, kommt der Knospe eine besondere Bedeutung zu. Sie enthält bereits hoch differenziertes Blatt- und/oder Blütengewebe und schützt dieses vor Frost und Fraßfeinden mit interessanten Mechanismen.

Zusammensetzung, Form und Anordnung der Knospen am Zweig ist dabei so artspezifisch und vielfältig, dass man praktisch alle wichtigen heimischen Gehölzarten bereits im Winter oder im zeitigen Frühjahr mit Hilfe einer guten Lupe anhand der Knospen bestimmen kann. Dies macht besonders Spaß, wenn man es ohne Anleitung von außen nur unter Zuhilfenahme eines sogenannten Bestimmungsschlüssels, erreichen kann.

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